Loslassen lernen & Neuanfang wagen – wie Veränderung im Leben gelingt

26, März,2026 | Wissen weitergeben

Huflattich
Blühender Huflattich

Loslassen lernen und einen Neuanfang wagen gehören untrennbar zusammen.
Wer Veränderung im Leben zulassen möchte, darf oft zuerst etwas hinter sich lassen.

Seien es Dinge beim Aufräumen, Zeitfresser im Alltag, Menschen, die uns Energie rauben, oder alte Gewohnheiten – ein Neubeginn braucht Raum. Und genau dieser Raum entsteht erst, wenn wir loslassen.

Neuanfang und Loslassen können – je nach Situation – Angst machen.
Was wird geschehen? Ist es die richtige Entscheidung?
Vor allem dann, wenn wir frei wählen können.

Doch oft sind Loslassen und Neubeginn nicht freiwillig, sondern werden uns abverlangt:
durch Trennung, Kündigung oder Tod.
Dann sind sie unausweichlich.

Es gibt aber auch Menschen, die Entscheidungen lange hinauszögern, selten etwas neu beginnen oder gar nicht loslassen können. Sie horten Dinge, Erinnerungen oder sogar Beziehungen.
Dabei gehen Verbindungen verloren, Freundschaften zerbrechen und Chancen bleiben ungenutzt. Später bleibt oft die Trauer über verpasste Möglichkeiten.

Andere wiederum überlassen Entscheidungen gerne ihrem Umfeld. So tragen sie keine Verantwortung – empfinden sich jedoch häufig als Opfer, wenn Entscheidungen getroffen werden, die sie selbst so nie gewählt hätten.

Und dann gibt es jene, die alles genau durchdenken, auflisten und jede mögliche Entwicklung vorwegnehmen möchten.
Ein gewisses Maß an Abwägen ist gesund – doch wie so oft macht das Maß den Unterschied.

Kuglige Herzblume

Wann kippt es?

Das ist sehr individuell.
Für mein Empfinden dann, wenn etwas zwanghaft wird:

  • wenn Räume sich immer mehr füllen und überladen wirken
  • wenn kein Neubeginn möglich ist, weil Entscheidungen nicht getroffen werden
  • wenn alles aufgeschoben wird
  • wenn dadurch auch andere Menschen belastet werden

Für das Umfeld ist es oft schwierig:
Soll ich etwas ansprechen? Oder sehe nur ich darin ein Problem?

Dann beginnt der erste Schritt meist bei uns selbst – hinschauen, hinterfragen, informieren.

Und wenn Betroffene oder ihr Umfeld spüren: Hier stimmt etwas nicht mehr,
dann gibt es auch Hilfe:

  • Institut für Sozialdienste Vorarlberg
  • pro mente Vorarlberg
  • Caritas Vorarlberg
Schlüsselblume

Kleine Schritte unterstützen den Wandel

Nicht immer müssen wir bis an die Grenze gehen.
Oft helfen schon kleine Impulse, um wieder in Bewegung zu kommen.

Der Frühling ist dafür eine besondere Zeit.
Der „Frühjahrsputz“ von Körper, Geist und Seele ist nicht ohne Grund eine alte Tradition.

Die Natur zeigt es uns:
Alles beginnt neu. Pflanzen sprießen, die Welt wird grün, lebendig und klar. Was wir besonders in unserem eigenen Garten im Laternsertal in Vorarlberg beobachten können.

Spaziergänge in der Natur schenken frische Energie.
Das Zwitschern der Vögel, das frische Grün, die Düfte – all das wirkt auf uns.
Über unsere Sinne nehmen wir neue Kraft auf.

Und manchmal dürfen wir uns dabei auch bewusst unterstützen.

So wie die Natur uns Impulse gibt, können auch feine Begleiter im Alltag uns daran erinnern, ins Gleichgewicht zu kommen, loszulassen und Neues zuzulassen.
Gerade die Pflanzen des Frühlings tragen diese Qualität in sich – Aufbruch, Reinigung, Lebenskraft.

Diese Kräfte finden sich auch in unseren Essenzen wieder – etwa in unseren Energie & Kraft Sprays Neuanfang, Loslassen, Reinigung, Mut, Selbstvertrauen oder Zuversicht.
Sie können uns dabei unterstützen, diesen inneren Wandel achtsam zu begleiten.

Doch die stärkste Kraft bleibt immer die Verbindung zur Natur selbst.

Die Natur zeigt uns auch:
Pflanzen lassen sich nicht aufhalten.
Sie wachsen, blühen und zeigen sich – trotz Kälte, Wind oder Rückschlägen.

Ob Schlüsselblumen, Buschwindröschen oder Veilchen –
sie bleiben standhaft.

Und genau daraus können wir lernen.

Ehrenpreis

Ein Wunsch zum Abschluss

Ich wünsche dir diese Kraft.
Freude in der Natur.
Achtsames Beobachten und ehrfürchtiges Staunen.

Und dass dein Herz sich immer wieder erinnert –
an die kleinen Wunder des Lebens.

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🌿 Kräutertipps für den Frühling

Frische Wildkräuter sind im Frühling ein wahrer Schatz.

Du kannst sie verwenden in:

  • Salaten
  • Topfenaufstrichen
  • Dips und Saucen
  • Suppen
  • Kräuterbutter
  • Essigansätzen

Geeignete Kräuter sind zum Beispiel:
Gänseblümchen, Vogelmiere, Löwenzahnblätter (vor der Blüte), Gundelrebe (sparsam), Giersch, Schafgarbenblätter, Rainkohl vor der Blüte, Purpurrote Taubnessel, Kriechender Günsel und Pimpinelle.

Wichtig:
Ich verwende Wildkräuter roh hauptsächlich im Frühling, wenn sie frisch und mild sind.
Später nutze ich sie eher gekocht, als Tee oder in Essig, da der Geschmack intensiver wird.

Auch hier gilt: Maß halten.
Wildkräuter haben starke Wirkungen – zu viel kann den Körper überfordern.

Traubenhyazinthen
Im Gleichgewicht bleiben

Und genau darin liegt wieder eine schöne Verbindung:
Im Gleichgewicht bleiben.

Denn im Gleichgewicht fällt es uns leichter, loszulassen –
und neu zu beginnen.

Die Frage ist: Wie kannst du in deiner Mitte bleiben – in deiner Stärke?

Gilt es, etwas loszulassen, abzulegen, hinter dir zu lassen und dich zu befreien?
Oder ist es an der Zeit, Neues zu wagen – etwas, das du schon lange möchtest, dich aber bisher nicht getraut hast oder wofür du dir nie Zeit genommen hast?

Lass dich von unserer Mutter Erde inspirieren
und nutze den Frühling für dich.

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