
Eine unserer großen Besonderheiten im Garten sind die Wildkräuter, die bei uns ganz selbstverständlich dazugehören.
Für viele Menschen sind Wildkräuter lediglich Unkraut, das unbedingt entfernt werden muss – ausgerissen, ausgestochen oder gespritzt.
Häufig fehlt einfach das Wissen über diese Pflanzen und ihre vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten.
So höre ich oft den Kommentar, dass Wildkräuter nicht gut schmecken. Doch meistens liegt es an der Art der Verarbeitung.
Roh verwenden wir nur junge, frische Kräuter. Werden die Pflanzen älter, ist es sinnvoll, sie weiterzuverarbeiten.
Junge Wildkräuter – frisch und aromatisch
Junge Blätter von
- Giersch
- Löwenzahn
- Spitzwegerich
- Schafgarbe
schmecken ausgezeichnet in:
- Salaten
- Dips
- Topfenaufstrichen
- Kräuterbutter
- oder einfach fein geschnitten auf einem Butterbrot.
Werden die Pflanzen älter, ist die Zeit gekommen, sie anders zu nutzen.
Möglichkeiten dafür sind zum Beispiel:
- Trocknen für Gewürze oder Tee
- Verkochen
- Ansatzöle herstellen
- Auszüge in Alkohol
- Kräuter in Essig einlegen
Wildkräuter gehören bei uns ganz selbstverständlich in unsere Kräutersalze, werden in Ansatzölen genutzt und sind natürlich auch Bestandteil unserer Essenzen.
Einige besondere Wildkräuter aus unserem Garten
Brennnessel – ein Kraftpaket von der Wurzel bis zum Samen

Die Brennnessel ist von der Wurzel bis zum Samen ein wahres Kraftpaket.
- Die Wurzeln, in Alkohol angesetzt, können tropfenweise in Haarshampoos gegeben werden und stärken die Haarwurzel.
- Frische Brennnesselblätter ergeben einen wunderbaren Reinigungstee im Frühjahr.
- Als Spinat zubereitet sind sie ein wertvoller Eisenlieferant.
- Die Samen geben uns Kraft und stärken uns durch den Winter.
Nicht zu vergessen sind auch die Insekten, die auf Brennnesseln angewiesen sind – beispielsweise einige Schmetterlingsarten wie der Kleine Fuchs.
Wie könnte es anders sein:
Die Essenz der Brennnessel ist in unserem Reinigungsspray enthalten, und die Essenz der Brennnesselsamen im Kraftspray.
Quendel – wilder Thymian

Quendel ist der wilde Thymian. Aus ihm stellen wir gerne Auszugsöl her.
Dieses Öl wird bei Husten verwendet, indem die Fußsohlen damit eingerieben werden.
Außerdem ist Quendel eine wunderbare Würzpflanze und eignet sich auch hervorragend als kräftiger Tee.
In unseren Essenzen wirkt Quendel als Klarmacher und ist in den Sprays „Klarheit“ und „Lernen“ enthalten.
Auch im Wiffzack-Öl findet sich Quendel als Ölauszug.
Gundelrebe – unterschätzte Helferin

Geschmacklich ist die Gundelrebe nicht unbedingt meine Lieblingspflanze.
Als Tee besitzt sie jedoch die Gabe, Schwermetalle aus dem Körper auszuleiten.
Außerdem:
- stärkt sie den Dickdarm
- unterstützt damit auch die Haut
Deshalb ist die Essenz der Gundelrebe auch in unserem Reinigungsspray enthalten.
Sie kann außerdem als Alkoholauszug verwendet werden und findet in kleinen Mengen ihren Platz in unseren Tees und Kräutersalzen.
Giersch – mehr als nur „Garten-Unkraut“

Giersch ist nicht nur roh ein Genuss. Die frischen Blätter sind hervorragend geeignet für:
- Salate
- Aufstriche
- Kräutergerichte
Besonders fein sind Schupfnudeln mit fein geschnittenen Gierschblättern im Teig. Auch auf einer Quiche, als Spinat oder sogar als Tee ist er sehr gut geeignet.
Die Blüten kommen in unser Blütensalz, und die Blätter werden in Öl angesetzt, das bei Rheuma und Gicht unterstützend wirken kann.
Giersch hilft dem Körper außerdem, Schlacken aus dem Winter auszuleiten. Deshalb ist seine Essenz auch im Reinigungsspray enthalten.
Schafgarbe – eine Pflanze mit vielen Kräften

Die feinen jungen Blätter im Frühjahr sind eine wunderbare Ergänzung für:
- Salate
- Topfenaufstriche
- Dips
Später verwenden wir die Pflanze für:
- Tee
- Bitterlikör
- Bitterstoffauszüge in Alkohol
Zu diesen Bitterstoffen gehören auch Löwenzahnwurzel und Wermut (auch wenn dieser keine Wildpflanze ist).
Bitterstoffe fehlen in unserer modernen Ernährung immer häufiger. Der Körper benötigt sie jedoch, um gesund zu bleiben. Kinder haben meist noch ausreichend davon, doch bei Erwachsenen findet sich hier häufig ein Mangel.
In unseren Essenzen ist die Schafgarbe eine Schutzpflanze, die dich liebevoll umhüllt. Deshalb ist sie im Schutzspray enthalten.
Vogelmiere – ein verborgenes Kraftpaket

Für viele ist die Vogelmiere ein Unkraut, das im Garten nicht wachsen darf.
Doch ihre Inhaltsstoffe machen sie zu einem echten Kraftpaket. Sie enthält unter anderem:
- Eisen
- Kalium
- Magnesium
- Zink
- Kieselsäure
Schon eine kleine Menge täglich kann den Körper unterstützen.
In Öl angesetzt ist sie eine große Hilfe bei Hautthemen wie Neurodermitis.
In unseren Produkten ist sie im Reinigung-Spray enthalten
Eine Reise in die Welt der Wildkräuter
Ich könnte noch viele Wildkräuter aufzählen und von ihren Kräften schwärmen. Doch am schönsten ist es,
wenn du dich selbst auf deine eigene Wildkräuterreise begibst.
Schau dich in deiner Umgebung um und entdecke, was bei dir wächst. Denn oft gilt:
Rund um das Haus wächst genau das, was das Haus braucht.
Dazu habe ich auch einen eigenen Blogbeitrag geschrieben, den du hier finden kannst.
Weniger bekannte Anwendungen von Wildkräutern
Fünffingerkraut

Bei eingewachsenen Zehennägeln oder entzündeten Zehen kann ein Bad im Fünffingerkraut-Tee helfen.
Anwendung:
- Tee aus den Blättern zubereiten
- Zehen darin baden
- Einige Blätter um den Zeh wickeln
- Mit Pflaster über Nacht fixieren
Am Morgen ist die Entzündung oft schon deutlich besser.
Die Wurzeln des Fünffingerkrauts werden auch geräuchert. Sie stehen für:
- Erdung
- Standhaftigkeit
- Mut
Die Energie-&-Kraft-Essenz aus dem Fünffingerkraut ist in unserer Erdungsmischung enthalten und in jedem unserer Raumsprays,
denn Erdung und Standhaftigkeit sind wichtige Lebensthemen.
Erika

Erika kennt man vor allem aus den Bergen. Sie blüht im Frühling und Herbst.
Wird sie in Alkohol ausgezogen, entsteht ein sehr dunkler Alkoholauszug, der bei:
- Strahlentherapien
- oder bei starker Belastung durch Strahlung (z. B. Computerarbeitsplätze)
unterstützend wirken kann.
Anwendung:
9 Tropfen in ein Glas Wasser geben und trinken, für etwa 7 bis 9 Tage, um den Körper zu reinigen.
Auch diese Essenz ist in unserem Reinigungsspray enthalten.
Weitere Möglichkeiten mit Wildkräutern
Wildkräuter eignen sich für viele Anwendungen, zum Beispiel für:
- Oxymel (z. B. mit Giersch, Löwenzahn oder Schafgarbe)
- Kräutersalze
- Teemischungen
- Kräuteressige
Der Wasserdost wird dabei nur in kleinen Mengen verwendet, da er sehr bitter ist.
Quendel dient oft als Ersatz für Thymian.
Auf unseren Alpen findet man außerdem Kümmel und Wacholder.
In unsere Balsame kommen beispielsweise:
- Sanikel
- Spitzwegerich
- Wiesenknopf
- Gänseblümchen
Die wilde Minze liefert die Essenz für Klarheit in unseren Sprays „Lernen“, „Klarheit“ und „Intuition“, und ihr Ansatzöl findet sich ebenfalls im Wiffzacköl.
Wildkräuter – ein oft übersehener Schatz
Wildkräuter – ein oft übersehener Schatz
Ich könnte noch unzählige Beispiele aufzählen. Doch eines ist klar:
Wildkräuter sind ein großer Schatz, der oft übersehen oder unbeachtet bleibt.
In unseren Energie & Kraft Essenzen Produkten spielen sie eine wichtige Rolle. So können ihre Kräfte die Menschen dabei unterstützen,
wieder in ihre Mitte und in ihren Ausgleich zu kommen.

Mit neuen Augen durch die Natur gehen
Ich hoffe, dass du in Zukunft mit neugierigen Augen durch die Welt gehst und dich mit den Pflanzen beschäftigst, die dir ins Auge fallen.
Denn oft sind es genau jene Pflanzen, die dein aktuelles Thema widerspiegeln.
Dabei wünsche ich dir von Herzen Freude, Achtsamkeit und eine tiefe Verbindung zur Natur, damit unsere Mutter Erde wieder mehr Menschen für sich begeistern kann.
